10 Tipps für erfolgreiches Mail Marketing

Vorallem wenn man noch keine alter Hase ist was Mail Marketing anbelangt, kann es schnell passieren, dass man typische Anfängerfehler begeht. Doch das wird dir nicht passieren! Denn wenn du diese 10 Punkte hier beachtest, machst du bereits einiges richtig!

  • 1

    Die Erlaubnis haben, Mails zu versenden

    Versende keine Mails ohne die Erlaubnis dafür eingeholt zu haben. Die Erlaubnis dafür holst du dir ganz einfach durch das Double-Optin-Verfahren. Das bedeutet nichts anderes, als dass du dir die doppelte Absicherung einholst, einem neuen Newsletter-Abonnenten Mails zuzustellen.Beachte folgendes zur Bestätigungsmail folgende Punkte:
    - Sofort zustellen nach der erfolgten Eintragung
    - Mache eine klare und einfach verständliche Anweisung, wie die Bestätigung erfolgen soll
    - Halte den Fokus auf die Bestätigung. Verwende keinen weiteren Call-To-Action oder unrelevante Informationen, die von der Bestätigungsmail ablenken.
    Double-Optin-Verfahren: Hole dir in zwei Schritten die Mail-Versand Erlaubnis:
    1. Durch das Eintragungs-Formular
    2. Über den Link in der Bestätigungsmail

  • 2

    Beim Eintragungsformular so wenig Daten wie möglich abfragen

    Mit jedem weiteren Feld, dass du in das Formular für die Newsletter-Eintragung einbaust, senkst du die Eintragungsrate. Wer will schon gleich viele persönliche Details von sich bekanntgeben? Wohl niemand! Interessenten wollen so wenig eintragen wie möglich. Ein Geburtsdatum kannst du bei Bedarf auch später - beispielsweise über ein Gewinnspiel nachträglich einholen. Überlege dir darum zwei Mal, ob du auch dem Namen und dem Vornamen fragen möchtest. Die beste Eintragungsrate wirst du du erreichen, wenn du einzig und allein die Email-Adresse bittest.

  • 3

    Testing deines Newsletters

    Trage dich in für deinen eigenen Newsletter ein! Klingt witzig, ist jedoch hilfreich, um selber feststellen zu können, ob alles reibungslos funktioniert. So kannst du beispielsweise die Gewissheit bekommen, dass die Punkte, die hier nachfolgend funktionieren.- Nach der Eintragung in deine Liste wirst du auf eine Bestätigungsseite weitergeleitet.
    - Die Bestätigungsseite wird einwandfrei, ohne Fehler dargestellt.
    - Eine Bestätigsmail wird gleich nach der Eintragung automatisch an dich zugestellt.
    - Der Bestätigungslink funktioniert und du wirst automatisch auf die 2. Bestätigungsseite weitergeleitet

  • 4

    Kenne deine Zielgruppe wie deine Hosentasche

    Das Stichwort heisst Relevanz. Je besser du deine Zielgruppe kennst, desto massgeschneiderte Nachrichten kannst du ihnen zukommen lassen.Wie wollen sie? Was interessier sie? Was sind häufige Probleme? Wie versiert sind sie im Umgang mit technischen Angelegenheiten? Und so weiter und so fort.

  • 5

    Liefere den Mehrwert, über welchen du dich selbst auch freuen würdest

    Grundsätzlich gilt: Jemand der sich in deine Liste eintragen will, möchte einen Nutzen für sich daraus ziehen.Darunter ist Folgendes gemeint:
    - supercoole, geheime, nützliche und/oder hilfreiche Informationen
    - Kleine Geschenke, wie ein tolles Ebook
    - Ein geniales und relevantes Gratis-Produkt
    - Themenverwandte und verständlich formulierte Anleitungen
    - Alles was für die Zielgruppe eine Hilfe oder Unterstützung istAm Besten du stellst dir einmal vor, was das absolute Highlight ist, dass du über einen Newsletter bekommen oder erfahren könntest! Vielleicht kommst du so auf die eine oder andere Idee. Ein Mehrwert hat viele Nutzen: du hebst dich von Mitbewerbern an, Abonnenten bleiben dir eher treu als bei "Nullmehrwert-Mailings".

  • 6

    Verwende keine Tricks in der Betreffzeile

    Du willst auffallen mit deiner Mail. Die Betreffzeile ist dafür wichtig. Doch verarsche deine Abonnenten nicht damit! Soll heissen:
    - kein "RE:" oder "AW:" wo auch nicht effektiv eine Antwort oder Weiterleitung von dir erfolgt
    - kein "Deine Zahlungsbestätigung", "Gutschrift" oder ähnliche Begriffe sofern sie nicht den Mailinhalt wiederspiegelnUnd warum nicht? Ganz einfach! Einseits kannst du dadurch einen grossen Vertrauensverlust erleiden. Und anderseits können die ISP (Internet-Service-Provider) inzwischen erkennen, ob eine Mail wirklich eine Antwortmail auf eine vorherige Nachricht darstellt. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die Email schnell im Spam-Ordner landen.

  • 7

    Verwende für den Mail-Versand eine aktive Email-Adresse

    Verzichte beim Versenden deiner Newsletter auf Noreply@-Mailadressen. Ausser du möchtest keine Interaktion mit deinen Abonnenten! Es ist jedoch extrem viel wert, wenn dir Abonnenten auch zurückschreiben. So holst du dir wichtiges Feedback - positiv und negativ, kannst dich verbessern, herausfinden, was läuft und was noch optimiert werden kann.
    Der positive Nebeneffekt ist, dass durch die Antworten der Abonnenten auch durch die ISP festgestellt wird, dass ein aktiver Austausch stattfindet. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt, wenn das darum geht einzuordnen, ob eine Mail Spam ist oder nicht.

  • 8

    Verstecke auf keinen Fall den Austragungs-Link

    Hast du Angst, dass sich Leute aus deiner Liste wieder austragen? Es ist ganz normal, dass nicht alle davon treu bleiben. Jedoch missbrauchst du das Vertrauen deiner Abonnenten, wenn du deinen Newsletter-Austragungs-Link versteckst oder auch andere Hindernisse einbaust, damit man sich nicht austragen kann. Verwende also auch keine sinnlosen Zeilenumbrüche nach deiner Mailbotschaft, nur um den Austragungslink nach unten rutschen zu lassen.
    Zudem gibt es bereits Anwählte, welche sich nur darauf spezialisiert haben, solche Sünder zu finden, die beispielsweise nach dem Fliesstext absichtlich (oder unabsichtlich) ein paar Leerzeichen nach dem Fliesstext eingefügt haben.Kleiner Tipp: Schau dir an, ob Austragende ein Feedback hinterlassen haben. Einige Newsletter-Tools stellen dir diese Daten zur Verfügung, was sehr nützlich sein kann.

  • 9

    Versende deine Mails mit der optimalen Frequenz

    In der Regel solltest du nicht mehr als 1 Mail pro Tag an einen Empfänger senden. Denn sonst werden sich viele Leute höchstwahrscheinlich schnell wieder austragen. Niemand will überflutet werden! Ausser mit bombastischen, hammerhässigen, relevanten und mehrwertliefernden Inhalten.
    Anderseits darf man seine Abonnenten auch nicht vergessen. Wenn diese 1 Mal im Jahr eine Mail bekommen, wissen sie wahrscheinlich gar nicht mehr wer der Absender ist. Die optimale Frequenz ist dennoch unterschiedlich und muss jeder individuell herausfinden.
    Und wenn man dennoch vor hat seine lieben Listen-Mitglieder an einigen Tagen mehrfach anzuschreiben (zum Beispiel wegen einem speziellen Anlass), kann man davon profitieren, indem man die Abonnenten kurz vorher darüber informiert. Dadurch werden sich weniger Leute austragen.

  • 10

    Analyse, Statistiken und Optimierung nicht vergessen

    Verwende auf jeden Fall Newsletter-Statistiken die du hast. Viele Mail-Anbieter stellen diese zur Verfügung.
    Damit kennst du deine:
    - Zustellungsrate (Wie hoch ist die Anzahl der Mails, die auch tatsächlich zugestellt wurden?)
    - Öffnungsrate (Wieviele Mails wurden effektiv geöffnet?)
    - Klickrate (Wer hat alles einen Link angeklickt?)
    - Conversionrate (Wie viele Leute haben davon im Verhältnis auch effektiv etwas gekauft?)
    Damit kannst du nach bestimmten Anpassungen herausfinden, wie sich deine Kennzahlen verändern.
    Für die laufende Optimierung ist natürlich auch das Nutzerfeedback hilfreich! Das kannst du hier von den Austragungsfeedback-Daten holen, von eigenen auf deiner Seite eingebauten Feedback-Formularen abfragen oder direkt indem du deine Abonnenten aktiv danach fragst!


Du weisst nun in welche Fallen, viele immer und immer wieder tappen. Ich hoffe, diese Auflistung konnte dir ein paar hilfreiche Inputs geben, damit dir diese Fehler bestimmt nicht passieren werden und du davon profitieren kannst. Wenn du jemand kennst, für den diese 10 Punkte möglicherweise auch interessant sein könnten, kannst du ihm einfach eine kleine Freude machen und diesen zusenden. Wenn dieser Beitrag für dich von Nutzen war, darfst du auch mir eine kleine Freude machen und diesen Artikel über Facbook (oder natürlich auch über ein anderes Netzwerk) teilen. Vielen Dank (auch fürs Lesen) 🙂

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